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| Energieholz |
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Holz ist Energie
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff der neben seiner stofflichen Nutzung, z. B. als Baustoff, zunehmend auch wieder energetisch genutzt wird. Für die energetische Nutzung kommen neben naturbelassenen Hölzern auch Althölzer in Frage. Einschlägigen Studien zufolge fallen in Deutschland jährlich rund 5 Mio. t Abfallholz sowie 6 Mio. t Sägenebenprodukte an.
    
Die Palette an Energieholz reicht von naturbelassenem Holz bis hin zu Althölzern der Klassen A I bis A IV. Sortimente, die als Nebenprodukt der be- und verarbeitenden Industrie anfallen, weisen hierbei z. B. gegenüber Waldrestholz Kostenvorteile auf. |
Weitere Details
Althölzer werden nach der derzeitig gültigen Altholzverordnung in folgende vier Klassen eingeteilt:
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| AI |
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Naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz, das bei seiner Verwendung nicht mehr als unerheblich mit holzfremden Stoffen verunreinigt wurde. z. B. Verpackungen: Paletten, Tansportkisten, Verschläge aus Vollholz, Obstkisten aus Vollholz, Kabeltrommeln aus Vollholz (Herstellung nach 1989)
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| AII |
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Verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel z. B. Verschnitt und Späne von Holzwerkstoffen
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| AIII |
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Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung ohne Holzschutzmittel z. B. Altholz aus dem Sperrmüll (Mischsortiment), Möbel mit halogenorganischen Bestandteilen (PVC)
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| AIV |
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Mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz sowie sonstiges Altholz, das aufgrund seiner Schadstoffbelastung nicht den Altholzkategorien AI, AII, oder AIII zugeordnet werden kann, ausgenommen PCB-Altholz. z. B. Bahnschwellen, Leitungsmasten, Hopfenstangen, Rebpfähle
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